Senken Sie Ihr Demenz-Risiko


Ein gesunder Lebensstil hat Zukunft
Senken Sie Ihr Demenz-Risiko
Dmytro Zinkevych/Shutterstock

Jede dritte Demenzerkrankung wäre vermeidbar. Wer in mittleren Jahren einen gesunden Lebensstil pflegt, braucht sich im Alter weniger Sorgen um sein Demenz-Risiko zu machen.

Demenz ist kein unentrinnbares Schicksal. Ob die Erkrankung ausbricht, bestimmen nicht allein die Gene. Daneben existiert eine Reihe von Risikofaktoren, die sich willentlich beeinflussen lassen. Zu ihnen zählen: Übergewicht, körperliche und geistige Inaktivität sowie Depressionen, Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen. Andere Faktoren senken das Demenz-Risiko. Beispielsweise sind Senioren, die Sprachen lernen, ein Musikinstrument spielen oder einen geselligen Lebensstil pflegen, weniger demenzgefährdet.

Lebensstil in mittleren Jahren ist entscheidend

Vor allem der Lebensstil in den mittleren Jahren bestimmt über das spätere Krankheitsgeschehen. Wer in diesem Lebensabschnitt viel raucht, überflüssige Pfunde ansammelt und sich wenig bewegt, trägt später eine erhöhtes Demenz-Risiko. Doch selbst Senioren haben noch die Möglichkeit ihr Demenz-Risiko zu senken. „Sportliche Aktivitäten können dem altersabhängigen Verlust von Hirnvolumen entgegenwirken und verbessern das Gedächtnis“, berichtet die Psychiaterin Prof. Steffi Riedel-Heller. „Bereits Bewegung moderater Intensität –  beispielsweise zügiges Gehen für 30 Minuten an fünf Tagen die Woche – kann viel bewirken“, betont die Psychiaterin.

Körperliche Aktivität senkt das Demenz-Risiko

Gefäßschäden und Stoffwechselerkrankungen begünstigen eine Demenz. Diabetiker und Patienten mit Bluthochdruck deshalb am besten darauf, dass sie ihre Werte optimal einstellen lassen und ihre Medikamente regelmäßig einnehmen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre Risiken durch einen gesunden Lebensstil zu reduzieren. „Vaskuläre Risiken und Stoffwechselprobleme lassen sich durch körperliche Aktivität, gesunde Ernährung und einen nur moderaten Alkoholkonsum sowie Nikotinverzicht positiv beeinflussen“, erklärt Prof. Riedel-Heller.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

News

Hautpflege im Winter
Hautpflege im Winter

Wie man trockene Haut vermeidet

Draußen frostige Winterluft, drinnen trockene Heizungsluft: Unserer Haut setzt die kalte Jahreszeit ganz schön zu. Dabei reichen schon ein paar einfache Maßnahmen, um sie vor dem Austrocknen zu bewahren.   mehr

Kindern Arznei geben
Kindern Arznei geben

So gelingt die Medikamentengabe

Dem kranken Kind Hustensaft, Augentropfen oder Zäpfchen zu verabreichen, wird für Eltern mitunter zur Nervenprobe. Mit den folgenden Tricks überzeugen Sie Ihren kleinen Patienten.   mehr

Chlamydien-Test für junge Frauen
Chlamydien-Test für junge Frauen

Infektionskrankheit weit verbreitet

Chlamydien-Infektionen sind hierzulande die häufigste sexuell übertragene Geschlechtserkrankung. Insbesondere für junge Frauen stellen sie ein Risiko dar. Ärzte raten daher zu einem jährlichen Test.   mehr

Fruchtbarkeit beim Mann
Fruchtbarkeit beim Mann

Wovon die Spermienqualität abhängt

Die Zahl und Beweglichkeit der Spermien beim Mann hängt von vielen Faktoren ab. Bestimmte Erkrankungen, Medikamente und Genussmittel können die Fruchtbarkeit drastisch reduzieren. Worauf Männer mit Kinderwunsch achten sollten.   mehr

RSV-Infektion bei Säuglingen
RSV-Infektion bei Säuglingen

Nicht mit Erkältung verwechseln

Von außen betrachtet ähnelt eine RSV-Infektion oft einer harmlosen Erkältung. Doch gerade bei Säuglingen drohen schwerwiegende Komplikationen. Wann Eltern handeln sollten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Produkte

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Ihren Arzt oder Apotheker (bei Tierarzneimitteln Ihren Tierarzt).

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Schwanen-Apotheke
Inhaber Laura Höcke
Telefon 02596/95 22
E-Mail schwanen.apo@t-online.de